Party in der Limmerstr. II
Wie bereits angekündigt, fand Anfang Februar die Limmerstr.-Jubiläumsparty statt. Da der blöde Psycho-Nachbar diesmal bestimmt das SEK gerufen hätte oder mit einem Flammenwerfer in meine Wohnung gestürmt wäre, entschied ich mich dafür, externe Räumlichkeiten für meine Zwecke anzumieten.
Nach einem langen Entscheidungsprozess stand dann außerdem fest, dass ich Besuch von einem Mädchen bekomme, das gern pink trägt und für mich gleichzeitig der Höhepunkt der Party sowie Überbringerin des schönsten Geschenks werden sollte.
Zum Glück hat eine Freundin, die auch etwas zu feiern hatte, mit dem langhaarigen Sozialpädagogen-Hippie gesprochen, der die Vermietung organisierte (man merkt sofort, dass die Leute in diesem Stadtteil anders sind), ich bin mir sicher, dass ich dabei nicht hätte ruhig bleiben können.
Der Nachteil daran war, dass ich mich dann auf meiner eigenen Party in einem blöden Jugendzentrum wiederfand, dessen Wände mit Fotos von dämlich in die Kamera grinsenden Migrantenkindern bei irgendwelchen Kuschelpädagogikveranstaltungen á la 'Igel-Basteln für Intensivtäter' vollgehängt waren.
Egal, es war ja schon dunkel und ausserdem hatte ich zu diesem Zeitpunkt 3 Platten Sushi in den Händen und wurde von einer Horde bereits auf mich wartender Gäste freudig begrüßt. Der DJ hatte abgesagt, so dass die Musik von mehr oder weniger betrunkenen Gästen aus zwei iPods ausgewählt wurde, bereits am Anfang der Party wurde das Stereo-Erlebnis durch eine auf den rechten Lautsprecher fallende Wodkaflasche zunichte gemacht. Da ich aber damit beschäftigt war, meine Geschenke auszupacken und Gäste zu begrüßen, fiel es mir auch garnicht weiter auf.
Irgendwann begann die Aura der Location zu wirken und ich fühlte mich wie zurückversetzt auf eine Kinderparty: ein Pärchen trennte sich angeblich, ein Gast wurde rausgeschmissen, weil er mit einem Mädchen rummachte (wahrscheinlich war da jemand eifersüchtig) und ich musste mich aufs Niveauloseste anpöbeln lassen. Zu dem Gerücht, ich hätte Sex mit einem Kerl und meinem weiblichen Stargast gehabt, sage ich an dieser Stelle bewusst nichts, weil die Mehrzahl der hier Mitlesenden sicherlich weiß, dass so etwas nicht meinem Stil entsprechen würde.
Am meisten überraschte mich, dass die iPods und die Geschenke in Spiritousenform die Party überlebten (was aber im Endeffekt sinnlos war, da der Mitbewohner einige Tage später fast die gesamten alkoholhaltigen Präsente bis auf den Champagner leerte)
Einen Tag später musste ich ein blödes Referat vorbereiten, auf die Frage der Kommilitonen, wie denn die Party gewesen sei, konnte ich in diesem Rahmen nicht ergiebig antworten; sie hätten es sowieso nicht verstanden.
Nach einem langen Entscheidungsprozess stand dann außerdem fest, dass ich Besuch von einem Mädchen bekomme, das gern pink trägt und für mich gleichzeitig der Höhepunkt der Party sowie Überbringerin des schönsten Geschenks werden sollte.
Zum Glück hat eine Freundin, die auch etwas zu feiern hatte, mit dem langhaarigen Sozialpädagogen-Hippie gesprochen, der die Vermietung organisierte (man merkt sofort, dass die Leute in diesem Stadtteil anders sind), ich bin mir sicher, dass ich dabei nicht hätte ruhig bleiben können.
Der Nachteil daran war, dass ich mich dann auf meiner eigenen Party in einem blöden Jugendzentrum wiederfand, dessen Wände mit Fotos von dämlich in die Kamera grinsenden Migrantenkindern bei irgendwelchen Kuschelpädagogikveranstaltungen á la 'Igel-Basteln für Intensivtäter' vollgehängt waren.
Egal, es war ja schon dunkel und ausserdem hatte ich zu diesem Zeitpunkt 3 Platten Sushi in den Händen und wurde von einer Horde bereits auf mich wartender Gäste freudig begrüßt. Der DJ hatte abgesagt, so dass die Musik von mehr oder weniger betrunkenen Gästen aus zwei iPods ausgewählt wurde, bereits am Anfang der Party wurde das Stereo-Erlebnis durch eine auf den rechten Lautsprecher fallende Wodkaflasche zunichte gemacht. Da ich aber damit beschäftigt war, meine Geschenke auszupacken und Gäste zu begrüßen, fiel es mir auch garnicht weiter auf.
Irgendwann begann die Aura der Location zu wirken und ich fühlte mich wie zurückversetzt auf eine Kinderparty: ein Pärchen trennte sich angeblich, ein Gast wurde rausgeschmissen, weil er mit einem Mädchen rummachte (wahrscheinlich war da jemand eifersüchtig) und ich musste mich aufs Niveauloseste anpöbeln lassen. Zu dem Gerücht, ich hätte Sex mit einem Kerl und meinem weiblichen Stargast gehabt, sage ich an dieser Stelle bewusst nichts, weil die Mehrzahl der hier Mitlesenden sicherlich weiß, dass so etwas nicht meinem Stil entsprechen würde.
Am meisten überraschte mich, dass die iPods und die Geschenke in Spiritousenform die Party überlebten (was aber im Endeffekt sinnlos war, da der Mitbewohner einige Tage später fast die gesamten alkoholhaltigen Präsente bis auf den Champagner leerte)
Einen Tag später musste ich ein blödes Referat vorbereiten, auf die Frage der Kommilitonen, wie denn die Party gewesen sei, konnte ich in diesem Rahmen nicht ergiebig antworten; sie hätten es sowieso nicht verstanden.
svennov - 9. Apr, 13:43
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