Küchenfreuden
Fast ein normales Wochenende in der Limmerstr., der einzige Unterschied liegt darin, dass ich am Samstag um 13.00 Uhr mein Bett verlassen musste, um beim Laden meines Vertrauens die vorbestellten Garnelen und Jacobsmuscheln abzuholen. Nach einem ausgedehnten Mittagsschlaf erreiche ich gegen 21.45 Uhr den nahegelegenen Supermarkt. "Hoffentlich weiß sie das überhaupt zu schätzen.", und sowieso "Warum mache ich mir so einen Aufwand (ich meine das frühe Aufstehen, nicht das Kochen) für ein Mädchen, dessen Blog ich gut finde?", denke ich mir und muss am Kühlregal anfangen zu lachen. Zum Glück sind um diese Uhrzeit nur noch Alkoholiker und Feiervolk unterwegs, weswegen niemand Notiz von mir nimmt.
Sonntag sieht alles wieder easy aus: Nach dem Laufen mache ich mich daran, Chardonnay, Zitronen, Gewürze und Butter zu einem feinen Zitrusbutterschaum zu verarbeiten. In der Pfanne nehmen die Riesengarnelen im Speckmantel ein ausgedehntes Bad in feinstem Olivenöl. Plötzlich klingelt das Telefon und sie fragt mich, ob es schlimmer sei, wenn sie zu früh oder zu spät käme. Ich verstehe den Sinn der Frage nicht wirklich, antworte aber, während ich in Gedanken noch bei meiner Zitrusbutter bin, dass es ja wohl besser sei, wenn man früher käme.
Das schien genau die Antwort gewesen zu sein, die sie bevorzugte, und so kam es, dass sie keine fünf Minuten später in meinem Küchen-Chaos neben mir stand und mir mitteilte, dass Essen ja eigentlich keinen tieferen Sinn habe, als einfach nur satt zu machen. Da ist aber jemand ganz schön anspruchsvoll, denke ich mir, während ich vor Schreck mit dem Stabmixer und der Zitrusbutter meine Küche verschönere. Darauf erstmal einen kräftigen Schluck Chardonnay.
Während ich die Jacobsmuscheln und die dazugehörige Sauce fertig mache, schaut sie mir trotzdemneugierig interessiert über die Schultern.
Als sie das Resultat sieht, ist sie plötzlich sprachlos und sagt, dass sie mein Essen nicht essen wolle, weil sie es zu schön fände.
Jetzt bin ich richtig verwirrt. Was soll dieses Spielchen? Muss Essen jetzt satt machen oder so schön sein, dass man es sich am liebsten einrahmen und an die Wand hängen würde? Nachdem ich beim zweiten Gang ausgiebig von dem von mir gedrehten Pornofilm erzähle, und sie mir immer noch zuhört, ist meine Unsicherheit verflogen. Aber ich bin noch verwirrter als vorher.
Sonntag sieht alles wieder easy aus: Nach dem Laufen mache ich mich daran, Chardonnay, Zitronen, Gewürze und Butter zu einem feinen Zitrusbutterschaum zu verarbeiten. In der Pfanne nehmen die Riesengarnelen im Speckmantel ein ausgedehntes Bad in feinstem Olivenöl. Plötzlich klingelt das Telefon und sie fragt mich, ob es schlimmer sei, wenn sie zu früh oder zu spät käme. Ich verstehe den Sinn der Frage nicht wirklich, antworte aber, während ich in Gedanken noch bei meiner Zitrusbutter bin, dass es ja wohl besser sei, wenn man früher käme.
Das schien genau die Antwort gewesen zu sein, die sie bevorzugte, und so kam es, dass sie keine fünf Minuten später in meinem Küchen-Chaos neben mir stand und mir mitteilte, dass Essen ja eigentlich keinen tieferen Sinn habe, als einfach nur satt zu machen. Da ist aber jemand ganz schön anspruchsvoll, denke ich mir, während ich vor Schreck mit dem Stabmixer und der Zitrusbutter meine Küche verschönere. Darauf erstmal einen kräftigen Schluck Chardonnay.
Während ich die Jacobsmuscheln und die dazugehörige Sauce fertig mache, schaut sie mir trotzdem
Als sie das Resultat sieht, ist sie plötzlich sprachlos und sagt, dass sie mein Essen nicht essen wolle, weil sie es zu schön fände.
Jetzt bin ich richtig verwirrt. Was soll dieses Spielchen? Muss Essen jetzt satt machen oder so schön sein, dass man es sich am liebsten einrahmen und an die Wand hängen würde? Nachdem ich beim zweiten Gang ausgiebig von dem von mir gedrehten Pornofilm erzähle, und sie mir immer noch zuhört, ist meine Unsicherheit verflogen. Aber ich bin noch verwirrter als vorher.
svennov - 17. Feb, 19:26
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