Kommunikation ist alles
Unglaublich, wie wenig Aufwand es braucht, um eine hervorragende Kundenmeinung bezüglich der Leistungsfähigkeit eines Unternehmens ins Gegenteil umzuwandeln. Der erste, positive Eindruck, der im Beratungsgespräch mühsam aufgebaut wurde, fiel größtenteils mangelnder Kommunikation von Anbieterseite zum Opfer und wird nur schwierig wiederherzustellen sein. Dabei hätte doch ein Telefonanruf oder eine E-Mail ausgereicht.
Am diesjährigen Valentinstag besuchte ich das Hamburger Atelier von Tom Reimer, welcher für hochwertige Maßanfertigungen bekannt ist. Nachdem die Mitarbeiterin mir zuerst die Hemden von der Stange zeigen wollte, kam ich in den Genuss, vom Meister persönlich bedient und vermessen zu werden. Das Beratungsgespräch würde ich als kompetent, charmant und verbindlich beschreiben, ich fühlte mich gut aufgehoben, empfand Tom Reimer als erfrischend natürlich und auf dem Boden der Tatsachen geblieben. Die Mitarbeiterin brachte meiner Begleitung in dieser Zeit einen Espresso, der garnicht mal so schlecht gewesen sein soll.
Aus einer Fülle verschiedener Stoffe, Manschetten, Kragen und Schnitten wählte ich aus, wie mein neues Hemd aussehen sollte. Sechs Wochen nach dem Bestelldatum sollte ich es abholen können, einen genauen Preis konnte man mir zu dem Zeitpunkt noch nicht nennen, die einzige Information, die ich diesbezüglich mit auf den Weg bekam, war, dass der Preis bei ungefähr 250 Euro liegen werde. Man sagte mir eine Auftragsbestätigung mit dem genauen Preis innerhalb der nächsten Woche zu.
Zwei Wochen später hörte ich immer noch nichts von Herrn Reimer; es fiel mir ein, dass ich vergaß, nach einem Einstecktuch aus dem Stoff meines neuen Hemdes zu fragen, welches ich mir sonst passend zu meinen Hemden zu kaufen pflege. Also bestellte ich kurzerhand telefonisch mein Einstecktuch. Ich versuchte es zumindest. Am Telefon war die Mitarbeiterin, die von einer schwierigen Lage bezüglich der Hemden sprach. Sie wisse nicht, ob es möglich sei, ein passendes Einstecktuch zu bestellen, versprach aber, die Sache für mich zu eruieren (sic!) und mich dann zurückzurufen.
Am 1. April fragte ich per Mail nach, ob die ausbleibende Auftragsbestätigung und der nicht erfolgte Rückruf vielleicht damit zu tun haben könne, dass man kein Interesse mehr an meinem Auftrag habe und bat um Nachricht in dieser Sache, damit ich mir einen anderen Schneider für meine Hemden suchen könnte.
Die Antwort per Email kam innerhalb von weniger als zwei Stunden, was selbst für Unternehmen, die ausschließlich im Internet ihr Geld verdienen eine sehr bemerkenswerte Zeitspanne ist, mich aber bei einem Maßschneider wirklich sprachlos machte. Natürlich lege man Wert auf mich als Kunden und bitte um Verständnis wegen der Verzögerung, die mit Problemen beim Lieferanten begründet wurde. Das Hemd sei am 30.4. abholbereit.
Eben wurde mir dieser Termin nochmals per Email bestätigt.
Nun, ich bin gespannt, ob die Geschichte ein Happy-End haben wird (und ich mein Einstecktuch bekomme) und werde berichten, sobald ich mein neues Hemd in Empfang genommen habe.
Am diesjährigen Valentinstag besuchte ich das Hamburger Atelier von Tom Reimer, welcher für hochwertige Maßanfertigungen bekannt ist. Nachdem die Mitarbeiterin mir zuerst die Hemden von der Stange zeigen wollte, kam ich in den Genuss, vom Meister persönlich bedient und vermessen zu werden. Das Beratungsgespräch würde ich als kompetent, charmant und verbindlich beschreiben, ich fühlte mich gut aufgehoben, empfand Tom Reimer als erfrischend natürlich und auf dem Boden der Tatsachen geblieben. Die Mitarbeiterin brachte meiner Begleitung in dieser Zeit einen Espresso, der garnicht mal so schlecht gewesen sein soll.
Aus einer Fülle verschiedener Stoffe, Manschetten, Kragen und Schnitten wählte ich aus, wie mein neues Hemd aussehen sollte. Sechs Wochen nach dem Bestelldatum sollte ich es abholen können, einen genauen Preis konnte man mir zu dem Zeitpunkt noch nicht nennen, die einzige Information, die ich diesbezüglich mit auf den Weg bekam, war, dass der Preis bei ungefähr 250 Euro liegen werde. Man sagte mir eine Auftragsbestätigung mit dem genauen Preis innerhalb der nächsten Woche zu.
Zwei Wochen später hörte ich immer noch nichts von Herrn Reimer; es fiel mir ein, dass ich vergaß, nach einem Einstecktuch aus dem Stoff meines neuen Hemdes zu fragen, welches ich mir sonst passend zu meinen Hemden zu kaufen pflege. Also bestellte ich kurzerhand telefonisch mein Einstecktuch. Ich versuchte es zumindest. Am Telefon war die Mitarbeiterin, die von einer schwierigen Lage bezüglich der Hemden sprach. Sie wisse nicht, ob es möglich sei, ein passendes Einstecktuch zu bestellen, versprach aber, die Sache für mich zu eruieren (sic!) und mich dann zurückzurufen.
Am 1. April fragte ich per Mail nach, ob die ausbleibende Auftragsbestätigung und der nicht erfolgte Rückruf vielleicht damit zu tun haben könne, dass man kein Interesse mehr an meinem Auftrag habe und bat um Nachricht in dieser Sache, damit ich mir einen anderen Schneider für meine Hemden suchen könnte.
Die Antwort per Email kam innerhalb von weniger als zwei Stunden, was selbst für Unternehmen, die ausschließlich im Internet ihr Geld verdienen eine sehr bemerkenswerte Zeitspanne ist, mich aber bei einem Maßschneider wirklich sprachlos machte. Natürlich lege man Wert auf mich als Kunden und bitte um Verständnis wegen der Verzögerung, die mit Problemen beim Lieferanten begründet wurde. Das Hemd sei am 30.4. abholbereit.
Eben wurde mir dieser Termin nochmals per Email bestätigt.
Nun, ich bin gespannt, ob die Geschichte ein Happy-End haben wird (und ich mein Einstecktuch bekomme) und werde berichten, sobald ich mein neues Hemd in Empfang genommen habe.
svennov - 16. Apr, 10:16
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